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Larache: Zwischen spanischem Erbe und der antiken Stadt Lixus

Larache: Zwischen spanischem Erbe und der antiken Stadt Lixus

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Veröffentlicht am 10 juillet 2026

Larache, ein Atlantikhafen mit spanisch-maurischer Atmosphäre, bewahrt vor seinen Toren die Ruinen von Lixus, einer der ältesten Städte Marokkos.

An der Atlantikküste zwischen Tanger und Rabat trägt Larache in seiner Architektur die Erinnerung an ein 20. Jahrhundert unter spanischer Verwaltung und bewahrt vor seinen Toren eine der ältesten archäologischen Stätten des Landes.

Eine von der spanischen Protektoratszeit geprägte Stadt

Von 1911 bis 1956 wurde Larache im Rahmen des Protektorats über Nordmarokko von Spanien verwaltet. Diese Zeit prägte das Stadtbild nachhaltig: der Platz der Befreiung, das ehemalige Plaza de España, sowie zahlreiche Gebäude im Stadtzentrum spiegeln bis heute diese besondere spanisch-maurische Atmosphäre wider. Der französische Schriftsteller Jean Genet, verzaubert von der Einfachheit und Schönheit der Stadt, wählte sie als seine letzte Ruhestätte — auf dem alten spanischen Friedhof mit Blick auf den Ozean.

Lixus, eine der ältesten Städte Marokkos

Am Stadtrand, am rechten Ufer des Loukkos-Flusses, erstreckt sich die archäologische Stätte Lixus über mehr als tausend Jahre Geschichte: phönizischer Handelsposten bereits im 7. Jahrhundert v. Chr., später eine unter Kaiser Claudius blühende römische Stadt, die Garum und Salz exportierte. Die Stätte bewahrt einen seltenen Theater-Amphitheater-Komplex und wurde bereits 1995 von Marokko für die UNESCO-Welterbeliste vorgeschlagen.

Larache weiter entdecken

Die Reiseziel-Seite zu Larache fasst alle buchbaren Sehenswürdigkeiten der Stadt zusammen.

Praktische Informationen

Larache liegt an der Straßenachse zwischen Tanger und Rabat und lässt sich so leicht in eine Route durch Nordmarokko einbinden. Frühling oder Herbst eignen sich am besten für den Besuch der im Freien gelegenen, wenig schattigen Ausgrabungsstätte.