Mausolée de Moulay Ismaïl
Die letzte Ruhestätte des Bausultans, eines der seltenen marokkanischen Heiligtümer für Nicht-Muslime

Über diese Stätte
1703 vom Architekten Ahmed Eddahbi erbaut, noch zu Lebzeiten des alawitischen Sultans Moulay Ismail (1645-1727), beherbergt dieses Mausoleum heute sein Grab neben dem einer seiner Ehefrauen und zweier seiner Söhne. Es ist eines der ganz wenigen marokkanischen Gotteshäuser, die für nicht-muslimische Besucher zugänglich sind, und bietet privilegierten Zugang zur königlichen Grabarchitektur.
Der Besuch führt durch eine Abfolge friedlicher, schlicht ummauerter Höfe, die zur Andacht einladen sollen, bevor man einen von einer Kolonnade umgebenen Waschhof erreicht. Nicht-Muslime können anschließend eine reich verzierte Vorkammer betreten, von der aus die Grabkammer selbst zu beobachten ist — der direkte Zugang bleibt Muslimen vorbehalten. Ein kurioses Detail sticht hervor: vier Comtoise-Uhren, die Ludwig XIV. dem Sultan über seinen Minister Colbert schenkte, als Entschuldigung dafür, dass er ihm die Hand einer französischen Prinzessin verweigert hatte.
1960 unter der Herrschaft von Mohammed V. restauriert, bewahrt das Mausoleum eine geschnitzte Zedernholzdecke aus dem 17. Jahrhundert sowie einen Stuckfries entlang der Wände. Für den Besuch ist angemessene Kleidung (bedeckte Schultern und Knie) erforderlich.
Praktische Informationen
Standort
Freier Eintritt
Der Zugang zu dieser Stätte ist vollständig kostenlos — keine Reservierung oder Ticket erforderlich. Kommen Sie einfach während der Öffnungszeiten.
Die Öffnungszeiten können je nach Kulturprogramm variieren. Bitte vor Ort nachfragen.
Preise
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